Geschichte
Die Gründung des Zentrums für ambulante Rehabilitation (ZAR) Berlin geht zurück auf eine gemeinsame Initiative der damaligen BfA, der LVA Berlin, der heutigen Deutschen Rentenversicherung, der Landesverbände der Krankenkassen, der Verbände der Ersatzkassen des Landes Berlin, der Senatsverwaltung und des Landesverbandes der Berufsgenossenschaften für ein Modellvorhaben zur Etablierung der ambulanten Rehabilitation.
Nach Vorlage eines orthopädischen und neurologischen Rehabilitationskonzeptes wurde das ZAR, als Modellprojekt vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung unterstützt, im Oktober 1996 in der Gartenstraße eröffnet. Zusammen mit dem ZAR Stuttgart war es das erste ambulante Reha-Zentrum und somit Vorbild für mittlerweile mehr als 150 weitere ambulante Einrichtungen in Deutschland von unterschiedlichen Trägern. Es ist heute noch immer eines der größten ambulanten Reha-Zentren in Deutschland, ausgelegt auf 130 orthopädische, 50 neurologische und 20 psychosomatische Patienten.
In den ersten drei Jahren seines Bestehens erfolgte eine externe wissenschaftliche Evaluation durch das Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES). Im Ergebnis zeigte sich, dass die ambulante, wohnortnahe Rehabilitation zu gleichermaßen sehr guten medizinischen Ergebnissen führt wie eine stationäre Rehabilitation, bei gleichzeitig deutlich geringeren Fallkosten.


